SMIA

2nd International Congress with Innovation Fair

Sustainable Management In Action

19-20 September 2005, University of Geneva, UNI MAIL


SMIA05-News 2

SMIA05

2. Internationaler Kongress mit Innovationsausstellung
SUSTAINABLE MANAGEMENT IN ACTION
19. - 20. September 2005, Universität Genf, Schweiz,
Offizielle Fluggesellschaft: Swiss International Air Lines

KMU-vital / Nachhaltiges Gesundheitsmanagement in KMU (kleine und mittlere Unternehmen)

Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich die wirtschaftliche Entwicklung so rasant so beschleunigt, dass sogenannte externe Gesundheitskosten immer stärker zu Tage treten.. Immer mehr Arbeitnehmer empfinden belastende psychische Beanspruchungen: zu hohes Arbeitspensum, steigenden Zeitdruck und die Angst den Arbeitsplatz zu verlieren.

In Unternehmen verursacht diese Entwicklung u.a. wachsende Absenzen, sowie das Sinken der Arbeitsmoral und -effizienz und gefährdet deren Ertragsfähigkeit.
In Volkswirtschaften entstehen dadurch umfassende Kosten und Schäden:
• gemäss Bundesanstalt für Arbeitsschutz und -medizin betragen die jährlichen Kosten psychischer Belastungen in Deutschland zirka 24 Milliarden Euro
• das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) schätzt betriebliche Gesundheitskosten auf 8 Milliarden CHF pro Jahr.

Als Antwort entstanden in den letzten Jahren Instrumente zur betrieblichen Gesundheitsförderung, welche darauf zielen das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu verbessern, Krankheiten vorzubeugen und die Gesundheit zu stärken. Sie erwirken direkt messbare Vorteile: Reduktion von Absenzen, Arbeitsunfällen und Versicherungskosten, Zunahme von Produktivität, Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit, zufriedenere Mitarbeiter und Kunden, verbessertes Firmenimage.
In Finnland erwirkt jeder in Arbeitsfähigkeitsprogramme investierter Euro Produktivitätssteigerungen von 4 bis 6 Euro. In den USA soll das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Investitionen in Gesundheitsförderprogramme pro investierten Dollar 3 bis 8 $ betragen.

Trotzdem kann das betriebliche Gesundheitsmanagement in KMU mit den Entwicklungen von Gesundheitsschäden nicht Schritt halten. Nur wenige praktizieren vorbeugende Gesundheitsförderung.

Aus diesem Grunde wurde in der Schweiz zwischen 2001 und 2004 KMU-vital, ein praktisches Programm zur Gesundheitsförderung in KMU vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich entwickelt. Es besteht aus zehn Modulen, welche über Internet (www.kmu-vital.ch) den KMU kostenlos zur Verfügung stehen: Einführung, Analysemodul (Kader- und Mitarbeiterbefragung, Gesundheitszirkel), Organisationsentwicklung (Arbeits- und Ergonomiegestaltung), Personalentwicklung (Zusammenarbeit im Team, KMU-vital als Führungsaufgabe) und Gesundheitsverhalten (Wellness und Stressmanagement).

Dieses Programm ist erfolgreich gestartet. Schon im ersten Halbjahr seit der Fertigstellung haben rund 500 Unternehmen mehr als 3000 Module runtergeladen.

Am SMIA05-Kongress wird KMU-vital als beispielhaftes Umsetzungsinstrumentes des nachhaltigen Managements im Workshop "Tools für KMU" durch Katherina Lehmann vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich und Ralph Thomas, RT-Consult, Biel, Schweiz, präsentiert.

Informationen: www.smia.info und
Organisationskomitee: Hubert Klun: Tel.. +41 21 646 59 80, E-mail: hklun@(ch)smia.info